Industrielle Mikrocomputertomografie

Im Unterschied zur in der Medizin eingesetzten Computertomografie arbeitet die Industrielle Mikrocomputertomografie mit einem während der Messung statisch positionierten Röhren-Detektorsystem. Um die für eine Rekonstruktion eines Volumendatensatzes notwendigen Radiografieaufnahmen zu erhalten, wird das Untersuchungsobjekt mittels eines Rotationstisches in definierten Winkelschritten gedreht. Durch den Einsatz von Mikrofokusröntgenquellen werden Auflösungen im unteren Mikrometerbereich erzielt.

Eigenschaften:

  • Bildgebendes, tomografisches Röntgenverfahren
  • Kontaktfreie, zerstörungsfreie Messung
  • Räumliche Auflösung bis zu 2µm (Voxelgröße)
  • Kompakte und robuste Bauweise
  • Analyse biologischer Proben und technischer Objekte
  • Variable Objektgrößen